
Agentic Software Engineering Night #2
About this event
Herzlich Willkommen zur nächsten Technology Night Rhein-Main am 27. Juli in unserem Büro in der Heyne Fabrik in Offenbach am Main. Diesmal zum Thema Agentic Software Engineering.
Das haben wir für euch geplant:
18:30 Doors open, Networking, Snacks und Erfrischungen
19:00 "Slop oder Top: Von Vibe Coding zu AI Aided Software Engineering" mit Johannes Seitz, INNOQ
19:45 kurze Pause
20:00 "Agentic Software Modernization: Back to the Roots" mit Markus Harrer, INNOQ
20:45 Networking
Slop oder Top: Von Vibe Coding zu AI Aided Software Engineering
mit Johannes Seitz, INNOQ
“Schreib mir ein ERP-System. Mach keine Fehler.” Sieht so die Zukunft der Softwareentwicklung aus? Wir denken nicht. Moderne LLMs leisten Beachtliches, wenn sie agentisch Code generieren. Ein wichtiger Aspekt der Softwareentwicklung ist jedoch nicht das Schreiben des Codes, sondern die Entwicklung und Pflege eines (mentalen) Modells, das dem Softwaresystem zugrunde liegt.
Dem “Slop” fehlt dieses Modell. Man möchte beim Review die Maschine packen, schütteln und schreien “WARUM?!?”. In diesem Talk möchten wir euch mit der alten Idee von “Programming as Theory Building” von Peter Nauer bekannt machen, denn eine solche Theorie trennt Slop von einer sauberen Codebasis.
Wir zeigen euch in diesem Talk, wie diese Theorie reines Vibe Coding von AI Aided Software Engineering unterscheidet. Außerdem lernt ihr, welche Techniken vom kollaborativen Domain Modelling zum Architekturmodell ihr nutzen könnt, um eine Theorie gemeinsam mit Fachbereich und Softwareentwicklungsteam zu formulieren, und wie ihr einen Coding Agent prompten könnt, um eine Theorie – eure Theorie – in den Code zu integrieren.
Über Johannes
Johannes arbeitet als Softwarearchitekt bei INNOQ. Sein Schwerpunkt liegt auf moderner Softwarearchitektur, insbesondere auf Domain-driven Design und DevOps. Als Coach und Trainer hilft er Teams dabei, Software nachhaltig zu bauen oder Legacy Software zu sanieren.
Agentic Software Modernization: Back to the Roots
mit Markus Harrer, INNOQ
Die Versuchung ist groß, mit AI Coding Agents die eigene Legacy-Codebase über Nacht komplett umbauen zu lassen. Aber nach tausend angepassten Klassen durch Hunderte von Agents (und zehn automatisch erhöhten LLM-Nutzungslimits) stellt sich dann oft nur eines heraus: Nichts funktioniert mehr. Null. Nada.
In diesem Vortrag zeige ich, warum Agents im Brownfield so schlecht abschneiden und was Sprachbarrieren und To-do-Listen-Apps damit zu tun haben. Aber auch, was gut funktioniert: Mit Klassikern wie Seams, Slicing und Sprouting vorab potenzielles Chaos begrenzen, Agents mit Ankern und Strukturen zielsicher navigieren und mit Fitness Functions bei Bedarf wieder auf Kurs bringen. Das Ziel? Legacy-Modernisierung mithilfe von AI Coding Agents verantwortbar machen.
Über Markus
Markus arbeitet seit vielen Jahren in der Softwareentwicklung und ist vor allem in konservativen Branchen tätig. Als Senior Consultant hilft er, Softwarearchitekturen strategisch und wirtschaftlich sinnvoll zu entwickeln und zu verbessern. Er ist aktiver Mitgestalter bei den Themen Legacy-Modernisierung (auch mit AI), Software Analytics, Softwarearchitektur sowie Wardley Maps. Zudem ist er akkreditierter Trainer für den iSAQB Foundation Level und dem Advanced-Level-Modul IMPROVE sowie iSAQB Foundation Level zertifiziert. Er ist Autor der Bücher „Strategische Spielzüge – Softwaresysteme listig weiterentwickeln” und „Qualitätstaktiken – Qualitätsgetriebene Lösungsstrategien für Softwarearchitekturen entwickeln” sowie Mitautor des Buchs „Software Reviews – Risiken und Probleme in Software zielsicher identifizieren”.
Source: meetup