
Das leidige Problem mit den Unternehmens-Schriften
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Auf den ersten Blick erkennen, welches Unternehmen oder welche Verwaltung hinter einem Brief, einer Broschüre oder einem anderen Schriftstück steckt? Dafür ist das Corporate Design verantwortlich, das - ob ausführlich in einem Styleguide definiert oder spontan umgesetzt - mit definierten Farben und Schriftarten das visuelle Erscheinungsbild festlegt. Kein Wunder, wenn dabei viele von eigenen, individuellen Schriftarten träumen. Sich von der Masse abheben, und eben nicht die Office-Standardschriftarten wie Arial, Calibri oder Aptos einsetzen, lautet die Devise. Und so werden tagein tagaus mal eben vier-, fünf- oder sechsstellige Lizenzgebühren für die ganz individuelle Schriftart bezahlt. Oder der Griff geht zu einer angeblich frei im Internet verfügbaren Schrift. Muss ja alles ganz einfach sein, schließlich propagiert dies ja auch Microsoft im 365 Markenmanager, in dem sich Markenkits für das Branding anlegen lassen.
Ist die eigene Schriftart eine gute Idee? Wenn sie handwerklich korrekt erstellt wurde und die richtigen Schriftschnitte gewählt sind, kann das durchaus erfolgreich sein. Doch in der Praxis klappt dies aus vielen Gründen eher nicht. Dabei könnte alles so einfach sein, damit die eigene Schrift auch in den Office-Programmen fehlerfrei nutzbar ist.!
Sprecher: Markus Hahner
Markus Hahner kümmert sich mittlerweile seit über 40 Jahren darum, dass Word-Dokumente ein ordentliches Erscheinungsbild bekommen. Und hat bereits zu DOS-Zeiten nicht nur eigene Druckertreiber erstellt, sondern auch Schriften erweitert und angepasst. In der Windows-Welt kämpft er mit TrueType- oder OpenType-Schriften und versucht Schriftentwickler zu motivieren, Schriften anzubieten, die mit Office fehlerfrei zusammenarbeiten.
Source: meetup